Auf die heterogene vielgestaltige Umgebung wird mit einem HOFHAUS-KONZEPT mit mehr-schichtigen Bezügen zur Innen- und Außenwelt – zur öffentlichen Fläche sowie zu den internen Raumgruppen – reagiert.

 

Den unterschiedlichsten Raum- und Funktions-bereichen wie Feierraum/ Meditationsraum, Pfarrkanzlei, Jugendräume und Wohnungen wird dahingehend Rechnung getragen, dass sie

jeweils darauf abgestimmten HOF- bzw. FREI-FLÄCHEN zugeordnet sind.

 

Das Nebeneinander von Flexibilität, Öffnen des Seelsorgezentrums nach Außen und der Intimität liturgischer Feiern wird durch differenzierte Bezüge zu unterschiedlich bearbeiteten Hofflächen möglich gemacht.

 

 

3 HOFTYPEN prägen den Übergang zum öffentlichen Raum – VORPLATZ (1. HOF) zur halböffentlichen – GARTEN (2.HOF), zum von außen nicht einsehbaren sakralen MEDITATIONSHOF (3.HOF).

 

Die abgestuften Raum- und Platzraumsequenzen von außen zur inneren Einkehr werden spürbar

und erlebbar gemacht.

 

Baukörper und Hofstrukturen werden von ruhigen verputzten Mauerflächen gerahmt und gefasst. Das einfache und fast bescheidene Material verputzter Wände verschafft sich in der unübersichtlichen Materialvielfalt der umgebenden Baustrukturen seine Stärke und Aussagekraft.

 

 

Lediglich das Zentrum der Anlage der Feier- u. Meditationsraum sowie die umgebenden Mauern des Meditationshofes werden durch die Materialität rot-braun schimmernder Kupfer-Metallplatten in Kontrast zu den ruhigen verputzten Mauerflächen hervorgehoben.

 

Wettbewerb 2004

Fertigstellung 2006