Naturschwimmbad:
Wagner & Weitlaner Wasserwerkstatt OG

EINBINDUNG IN DIE LANDSCHAFT

Das neue Badehaus wird am westlichen Grundstücksrand situiert.
Das Gebäude soll möglichst landschaftsschonend in die bestehende Topographie integriert werden. Die Rundung des Baukörpers zeichnet die natürlichen Höhenschichtenlinien des bestehenden Hanges nach. Das Gebäude wird in den Hang hinein und mit einem Gründach überbaut. Auf der östlichen Dachfläche bietet eine Sonnenterrasse einen zusätzlichen attraktiven Liege- und Aufenthaltsbereich mit Blick über die neue Badeanlage und in die Subener Bucht des Inns.

FUNKTIONEN

Der Eingang in die Badeanlage befindet sich an der Südwest-Ecke des Baukörpers, hier sind der Kartenverkauf sowie ein kleines Buffet mit Nebenräumen untergebracht. Im Anschluss daran reihen sich Sanitär- und Umkleideräume für die Badegäste, ein Erste-Hilfe Raum, Lager und ein Technikraum.

MATERIALKONZEPT

Der im Hang integrierte Baukörper ist als Massivbau konzipiert. Die Dachfläche ist als Gründach ausgeführt. Zum Badeteich hin strukturiert ein Rhytmus aus Holz- und Glasflächen die Schauseite des Gebäudes. Holz wird bewusst als typisches Material aus der Tradition historischer Badearchitektur eingesetzt.

ENERGIEVERSORGUNG

Das Gebäude ist für den Sommerbetrieb ohne Heizungsanlage konzipiert. Der Warmwasserverbrauch wird über eine Solaranlage am Dach des Badehauses umweltschonend zur Verfügung gestellt.